Verhaltensregeln

Allergene in der Wohnung reduzieren

Richtiges Verhalten kann zusätzlich dabei helfen, Allergene in den eigenen vier Wänden zu reduzieren und damit allergische Beschwerden zu lindern.

Die wichtigsten Tipps


Hausstaubmilbenallergie

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  • Entfernen Sie möglichst Staubfänger wie Vorhänge, Teppiche und Plüschmöbel aus Schlafräumen.
  • Sorgen Sie durch regelmäßiges Lüften für trockene und kühle Luft.
  • Ziehen Sie Ihre Tageskleidung möglichst nicht im Schlafraum aus.
  • Schützen Sie sich bei Reinigungsarbeiten ggf. mit einer Staubmaske für Mund und Nase.
  • Verwenden Sie einen Staubsauger mit einem Wasserfilter- System.
  • Sollten Sie einen Staubsauger mit Beutel benutzen, lassen Sie diesen von jemandem wechseln, der keine Hausstaubmilben-Allergie hat.
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche und Kuscheltiere für Kinder regelmäßig bei 60 Grad.

Tierhaarallergie

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  • Am besten, Sie verzichten auf Haustiere. Zumindest sollte das Schlafzimmer für die Tiere tabu bleiben.
  • Meiden Sie allzu engen Kontakt mit den Vierbeinern.
  • Waschen Sie sich nach jedem Kontakt mit einem Tier die Hände.
  • Reinigen Sie regelmäßig Böden und Polster auch feucht. Ideal sind Staubsauger, die mit speziellen Tierhaar- Düsen ausgerüstet sind.
  • Weitere Informationen: www.fellige-freunde.de.

Schimmelpilzallergie

Kirill Gorlov adobe stock Schimmelpilzallergie© Kirill Gorlov - stock.adobe.com
  • Lüften Sie regelmäßig – als Faustregel gilt: vier Mal am Tag für etwa 15 Minuten.
  • Vermeiden Sie zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung: Luftbefeuchter sind tabu!
  • Beseitigen Sie Küchenabfälle möglichst sofort.
  • Lagern Sie verderbliche Nahrungsmittel im Kühlschrank.
  • Verzichten Sie zumindest im Schlafraum auf Zimmerpflanzen, denn auf feuchter Blumenerde können Schimmelpilze wuchern.

Pollen-Allergie

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  • Informieren Sie sich bei Polleninformationsdiensten, wann die Pollen fliegen, auf die Sie allergisch reagieren. Pollenflugvorhersagen mit Gefahrenindex gibt es z. B. als App für Ihr Smartphone.
  • Schlafen Sie nach Möglichkeit bei geschlossenem Fenster oder lüften Sie nur am frühen Morgen.
  • Trocknen Sie, wenn die Pollen fliegen, Ihre Wäsche nicht im Freien.
  • Wechseln Sie Ihre Kleidung nicht im Schlafzimmer.
  • Waschen Sie sich vor dem Zubettgehen die Haare.
  • Verwenden Sie einen Staubsauger mit einem Wasserfilter-System.

Aktuelle Pressemeldung

Innenraumallergien im Winter – was tun?

Aktualisierte Broschüre und Website „Allergene in der Wohnung reduzieren“

Bonn, 10.02.21 Coronabedingt verbringen viele Menschen momentan viel Zeit zu Hause. Erwachsene sind im Homeoffice, Kinder verlassen wegen der Schul- und Kitaschließungen immer seltener die häusliche Umgebung. Bestens isoliert und mit flauschigen Teppichen wohnlich ausgestattet, bergen aber auch Wohnräume die Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, nämlich für Allergiker. Potenzielle Allergene haben in den letzten Jahren vermehrt Einzug in Haus und Wohnung gehalten. Die meisten Innenraumallergien werden durch Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Haustiere ausgelöst. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe gibt Tipps, wie man die Allergenbelastung in Haus oder Wohnung mit sinnvollen Maßnahmen deutlich reduzieren kann.

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