Presse

Allergene in der Wohnung reduzieren

Allergene vermeiden!

Bonn, 24.09.18 Ziel der modernen Allergikertherapie ist es, Betroffenen eine möglichst große Bewegungsfreiheit in ihrer alltäglichen Umgebung zu ermöglichen. Für Menschen, die unter allergischen Erkrankungen leiden, ist es daher besonders wichtig, bestimmte Auslöser wie Hausstaubmilben, Tierhaare und Schimmelpilze im Alltag zu meiden. Da eine allergische Reaktion allerdings erst bei einer von Patient zu Patient unterschiedlichen Mindestmenge auftritt, macht es bereits Sinn, den Allergenen zumindest teilweise aus dem Weg zu gehen.

Guter Auftritt: Teppichböden

Auf Staubfänger wie Gardinen, Vorhänge, Pflanzen oder offene Kleiderregale sollte weitgehend verzichtet werden. Die einhellige Empfehlung, die eigenen vier Wände mit glatten und wischbaren Bodenbelägen auszustatten, können neue Untersuchungen allerdings nicht unterstützen. Werden Parkett-, Laminat- oder Korkböden nicht täglich feucht gewischt, werden beim Gehen sehr schnell Staubflocken aufgewirbelt. Beim Kauf ist nicht nur auf kurzflorige und dichte Ware zu achten. Teppiche und Teppichboden-unterbaukonstruktionen in Form von Klebern, Spachtelmassen und Grundierungen müssen toxikologisch und allergologisch unbedenklich sein. Achten Sie deshalb z.B. auf allergikerfreundliche Teppichsiegel.

Auf's Korn genommen – Staubsauger

Die sogenannte Staubbindungskapazität von Teppichen ist nur bei regelmäßiger Pflege voll gewährleistet. Etwa zweimal wöchentlich sollte ein geeigneter Staubsauger zum Einsatz kommen. Obwohl wir Europäer die Auswahl zwischen schätzungsweise 350 verschiedenen Modellen haben, hat sich das Prinzip seit seiner Erfindung vor gut hundert Jahren praktisch nicht verändert: Der grobe Schmutz wird zunächst in einem Papierbeutel aufgefangen und ein Abluftfilter hält schließlich kleinste Staubpartikel zurück. Ein Motorschutzfilter verhindert die Verschmutzung des Gebläses. Gerade beim Saugen und Kehren wird jedoch viel Staub aufgewirbelt. Deshalb empfehlen sich für die Reinigung von Böden und Polstern Staubsauger mit Wasserfilter. Die angesaugte Luft wird statt in einen Staubbeutel in ein Wasserbad geleitet: Milben, Pollen und Staub werden im Wasser gebunden und mit dem Schmutzwasser entsorgt.

Kostenlose Info-Broschüre der DHA

Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung hat die DHA in der aktualisierten Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Der kostenlose Ratgeber kann postalisch bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn bestellt werden. Im Internet unter www.dha-allergene-reduzieren.de

Aktuelle Pressemeldung

Allergene in der Wohnung reduzieren

Pollenflug im Sommer bis in den Herbst hinein

Bonn, 20.07.20 Selbst zur Mitte des Sommers ist die kritische Zeit für Allergiker noch lange nicht vorbei. Der Pollenflug nimmt zwar deutlich ab, ist aber damit nicht aus der Welt. Momentan machen insbesondere die Gräser den Allergikern das Leben schwer. Die aus den USA importierte Ambrosia, auch Traubenkraut genannt, stellt zu ihrer Blütezeit ab August einen weiteren Auslöser für Heuschnupfen dar. Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die Regel, Pollen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört, auch die eigene Wohnung als erholsamen Rückzugsort möglichst allergenfrei zu halten. Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in der aktualisierten Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Umfassende Hintergrundinformationen sowie praktische Tipps findet man auf der neuen Internetseite www.dha-allergene-reduzieren.de

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